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<title>Tübinger Schriften und Materialien zur Kriminologie (TÜKRIM)</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/53322</link>
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<pubDate>Mon, 18 May 2026 20:31:04 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-05-18T20:31:04Z</dc:date>
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<title>Kommunikation strafrechtlichen Wissens im deutschsprachigen Raum: Forschung, Lehre und Wissenstransfer</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/167099</link>
<description>Kommunikation strafrechtlichen Wissens im deutschsprachigen Raum: Forschung, Lehre und Wissenstransfer
Wulf, Rüdiger
Das Buch umfasst auf ca. 250 Seiten folgende Kapitel:&#13;
Einführung und Übersicht;&#13;
Forschung: alle Strafrechtswissenschaftler:innen im deutschsprachigen Raum, also aktive Universitätsprofessor:innen, Entpflichtete, Außerplanmäßige, Habilitierte und Honorarprofessor:innen an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (deutschsprachig), insgesamt ca. 500 Personen; Lehre: die in den letzten Semestern angebotenen strafrechtlichen Lehrveranstaltungen im Studiengang „Rechtswissenschaften“, sowohl im Pflichtfach (WiSe 2024/25 und SoSe 2025) als auch im Schwerpunktbereich „Kriminalwissenschaften“ (WiSe 2023/24 bis SoSe 2025). In Österreich und der Schweiz wurden die Bachelor- und Masterstudiengänge für denselben Zeitraum berücksichtigt;&#13;
Wissenstransfer;&#13;
Diskussion der Daten unter dem speziellen Blickwinkel der Wissenschaftskommunikation: Überblick über die aktuelle Situation der Strafrechtswissenschaft, auch zu Forschungsschwerpunkten im Bereich des Strafrechts, des Strafprozessrechts, des speziellen Strafrechts und des Strafanwendungsrechts.&#13;
Empfehlungen;&#13;
Szenariumsanalysen;&#13;
Verzeichnisse: Literatur, Strafrechtswissenschaftler:innen;&#13;
Nachwort.&#13;
Besonders praktisch ist die elektronische Version, weil zahlreiche Links direkt zu den Internetauftritte der Strafrechtswissenschaftler:innen führen, zu ihren Wikipedia-Einträgen, den erfassten Lehrangeboten und strafrechtswissenschaftlicher Literatur.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/167099</guid>
<dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Erfahrungswerte von Unparteiischen in Hinblick auf aktuelle Maßnahmen der Gewaltprävention im Fußball: Kapitänsdialog und STOPP-Konzept in der Hinrunde 2024/2025</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/167098</link>
<description>Erfahrungswerte von Unparteiischen in Hinblick auf aktuelle Maßnahmen der Gewaltprävention im Fußball: Kapitänsdialog und STOPP-Konzept in der Hinrunde 2024/2025
Vester, Thaya; Keller, Michael; Hamel, Uwe; Wegener, Neele
Bei der vorliegenden Untersuchung handelt es sich um eine Online-Befragung, die den Umsetzungsstand und die Wirkung zweier neuer Gewaltpräventionsmaßnahmen im Fußball, den sog. Kapitänsdialog und das DFB-STOPP-Konzept, überprüfen soll. Hierfür wurden alle Unparteiischen im Verbandsgebiet des Württembergischen Fußballverbands gebeten, ihre Erfahrungswerte der Hinrunde der Saison 2024/2025 zu schildern; über 1.400 Personen nahmen an der Umfrage teil.&#13;
Beide Maßnahmen wurden bundesweit zu Beginn der Saison 2024/2025 eingeführt, um insbesondere im Amateurbereich unsportliches Verhalten, Respektlosigkeiten gegenüber Unparteiischen sowie Eskalationen auf dem Spielfeld einzudämmen.&#13;
Der Kapitänsdialog sieht vor, dass in Konfliktsituationen ausschließlich die Spielführerinnen bzw. Spielführer mit den Unparteiischen kommunizieren dürfen. Ziel ist es, Rudelbildungen und übermäßige Proteste zu vermeiden. Die Befragung zeigt eine breite Zustimmung unter den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern: Über 95 % bewerten die Maßnahme grundsätzlich positiv. Jedoch wird ihre praktische Umsetzung in der Hinrunde als noch ausbaufähig eingeschätzt. Problematisch erscheint zudem, dass die Maßnahme in der Praxis uneinheitlich umgesetzt wird; während einige Unparteiische sie konsequent anwenden, verzichten andere ganz darauf oder legen sie unterschiedlich aus. Dies führt zu Unsicherheiten bei den Mannschaften, insbesondere über die tatsächliche Reichweite des Kommunikationsverbots für diejenigen Spielerinnen und Spieler, die nicht das Kapitänsamt innehaben. Ein Großteil der Befragten wünscht sich daher einheitliche Schulungen und eine klarere Kommunikation der Maßnahme gegenüber allen Beteiligten, auch im Profibereich – dieser wird von vielen als negatives Vorbild wahrgenommen, da die Maßnahme dort nicht stringent durchgesetzt wird.&#13;
Bei der zweiten Maßnahme, dem DFB-STOPP-Konzept, ist vorgesehen, dass in eskalierenden Spielsituationen eine kurzfristige Spielunterbrechung („Cooling off period“) eingeleitet wird, bei der sich die Teams in ihre Strafräume zurückziehen müssen. Die Idee des Konzepts wird vom Großteil der Unparteiischen begrüßt; diejenigen, die es bereits nutzten, berichten überwiegend positiv darüber. Schwierigkeiten ergeben sich jedoch auch hier aus einem geringen Informationsstand der beteiligten Teams sowie aus Unsicherheiten über die korrekte Anwendung. Ein Teil der Unparteiischen befürchtet zudem, durch den Einsatz an Souveränität einzubüßen. Wie beim Kapitänsdialog wird ein deutlicher Schulungs- und Kommunikationsbedarf für alle am Fußballspiel beteiligten Personen konstatiert. &#13;
Beide Maßnahmen werden von den Unparteiischen grundsätzlich als potenziell wirksame Mittel zur Gewaltprävention im Fußball angesehen. Ihre erfolgreiche Implementierung hängt jedoch maßgeblich von der konsequenten, einheitlichen und gut kommunizierten Anwendung ab. Die Studie liefert wichtige Impulse für die weitere Optimierung und Verankerung dieser Konzepte im Spielbetrieb. Darüber hinaus wird empfohlen, auch die Perspektiven von Spielerinnen und Spielern sowie Trainerinnen und Trainern zu erheben, um bestehende Informationslücken zu identifizieren und passgenaue Weiterbildungs- sowie Kommunikationsstrategien zu entwickeln.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/167098</guid>
<dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Erfahrungswerte von Unparteiischen in Hinblick auf aktuelle Maßnahmen der Gewaltprävention im Fußball: Kapitänsdialog und STOPP-Konzept in der Hinrunde 2024/2025</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/164036</link>
<description>Erfahrungswerte von Unparteiischen in Hinblick auf aktuelle Maßnahmen der Gewaltprävention im Fußball: Kapitänsdialog und STOPP-Konzept in der Hinrunde 2024/2025
Vester, Thaya; Keller, Michael; Hamel, Uwe; Wegener, Neele
Bei der vorliegenden Untersuchung handelt es sich um eine Online-Befragung, die den Umsetzungsstand und die Wirkung zweier neuer Gewaltpräventionsmaßnahmen im Fußball, den sog. Kapitänsdialog und das DFB-STOPP-Konzept, überprüfen soll. Hierfür wurden alle Unparteiischen im Verbandsgebiet des Württembergischen Fußballverbands gebeten, ihre Erfahrungswerte der Hinrunde der Saison 2024/2025 zu schildern; über 1.400 Personen nahmen an der Umfrage teil.&#13;
Beide Maßnahmen wurden bundesweit zu Beginn der Saison 2024/2025 eingeführt, um insbesondere im Amateurbereich unsportliches Verhalten, Respektlosigkeiten gegenüber Unparteiischen sowie Eskalationen auf dem Spielfeld einzudämmen.&#13;
Der Kapitänsdialog sieht vor, dass in Konfliktsituationen ausschließlich die Spielführerinnen bzw. Spielführer mit den Unparteiischen kommunizieren dürfen. Ziel ist es, Rudelbildungen und übermäßige Proteste zu vermeiden. Die Befragung zeigt eine breite Zustimmung unter den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern: Über 95 % bewerten die Maßnahme grundsätzlich positiv. Jedoch wird ihre praktische Umsetzung in der Hinrunde als noch ausbaufähig eingeschätzt. Problematisch erscheint zudem, dass die Maßnahme in der Praxis uneinheitlich umgesetzt wird; während einige Unparteiische sie konsequent anwenden, verzichten andere ganz darauf oder legen sie unterschiedlich aus. Dies führt zu Unsicherheiten bei den Mannschaften, insbesondere über die tatsächliche Reichweite des Kommunikationsverbots für diejenigen Spielerinnen und Spieler, die nicht das Kapitänsamt innehaben. Ein Großteil der Befragten wünscht sich daher einheitliche Schulungen und eine klarere Kommunikation der Maßnahme gegenüber allen Beteiligten, auch im Profibereich – dieser wird von vielen als negatives Vorbild wahrgenommen, da die Maßnahme dort nicht stringent durchgesetzt wird.&#13;
Bei der zweiten Maßnahme, dem DFB-STOPP-Konzept, ist vorgesehen, dass in eskalierenden Spielsituationen eine kurzfristige Spielunterbrechung („Cooling off period“) eingeleitet wird, bei der sich die Teams in ihre Strafräume zurückziehen müssen. Die Idee des Konzepts wird vom Großteil der Unparteiischen begrüßt; diejenigen, die es bereits nutzten, berichten überwiegend positiv darüber. Schwierigkeiten ergeben sich jedoch auch hier aus einem geringen Informationsstand der beteiligten Teams sowie aus Unsicherheiten über die korrekte Anwendung. Ein Teil der Unparteiischen befürchtet zudem, durch den Einsatz an Souveränität einzubüßen. Wie beim Kapitänsdialog wird ein deutlicher Schulungs- und Kommunikationsbedarf für alle am Fußballspiel beteiligten Personen konstatiert. &#13;
Beide Maßnahmen werden von den Unparteiischen grundsätzlich als potenziell wirksame Mittel zur Gewaltprävention im Fußball angesehen. Ihre erfolgreiche Implementierung hängt jedoch maßgeblich von der konsequenten, einheitlichen und gut kommunizierten Anwendung ab. Die Studie liefert wichtige Impulse für die weitere Optimierung und Verankerung dieser Konzepte im Spielbetrieb. Darüber hinaus wird empfohlen, auch die Perspektiven von Spielerinnen und Spielern sowie Trainerinnen und Trainern zu erheben, um bestehende Informationslücken zu identifizieren und passgenaue Weiterbildungs- sowie Kommunikationsstrategien zu entwickeln.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/164036</guid>
<dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Kriminologische Beiträge aus Taiwan und Deutschland, vor allem zum Electronic Monitoring</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/163257</link>
<description>Kriminologische Beiträge aus Taiwan und Deutschland, vor allem zum Electronic Monitoring
Ma, Yueh-Chung; Wulf, Rüdiger
In the first article, Rita Haverkamp presents the European perspective of electronic monitoring (EM). Under the direction of Jörg Kinzig, the electronic monitoring of residence in the context of supervision of conduct was evaluated a few years ago on behalf of the Federal Ministry of Justice; he reports on the normative requirements and legal results of the use of the so-called ankle bracelet. Rüdiger Wulf drafted the Baden-Württemberg law on electronic supervision in prisons and accompanied a pilot project. The third article is dedicated to this project. The papers from Taiwan begin with an essay by Yueh-Chung Ma on the intention to introduce electronic monitoring as an alternative to pre-trial detention in Taiwan. Hua-Fu Hsu reports on a survey of people in EM in Taiwan.&#13;
Other criminological contributions concern risk factors for recidivism among prisoners from Taiwan (Yung-Lien Lai). Rüdiger Wulf gives an overview of prison law and the prison system in Germany, particularly in Baden-Württemberg. Finally, Jennifer Grafe, a young criminologist from Tübingen, gives a new impulse with her paper on “Queer Criminology”.; Im ersten Beitrag stellt Rita Haverkamp, die europäische Perspektive des Electronic Monitoring (EM) vor. Unter der Leitung von Jörg Kinzig wurde die dem EM vergleichbare Elektronische Aufenthaltsüberwachung im Rahmen der Führungsaufsicht vor einigen Jahren im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz evaluiert; er berichtet über die normativen Voraussetzungen und rechtstatsächliche Ergebnisse des Einsatzes der sogenannten Fußfessel. Rüdiger Wulf hat das baden-württembergische Gesetz über die elektronische Aufsicht im Justizvollzug entworfen und einen Modellversuch begleitet. Diesem Projekt ist der dritte Beitrag gewidmet. Die Referate aus Taiwan beginnen mit einem Aufsatz von Yueh-Chung Ma über die Absicht, in Taiwan EM als Alternative zur Untersuchungshaft einzuführen. Hua-Fu Hsu berichtet über eine Befragung von Personen im EM in Taiwan.&#13;
Weitere kriminalwissenschaftliche Beiträge betreffen Risikofaktoren für Rückfallkriminalität unter Gefangenen aus Taiwan (Yung-Lien Lai). Rüdiger Wulf gibt einen Überblick über das Strafvollzugsrecht und das Strafvollzugssystem in Deutschland, insbesondere in Baden-Württemberg. Als junge Tübinger Kriminologin setzt Jennifer Grafe zum Schluss einen neuen Impuls mit ihrem Beitrag über „Queer Criminology“.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/163257</guid>
<dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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